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Von den Rope-Addicts gibts was auf die Augen!
Geschrieben von: Benjamin Wiedenhofer   
Dienstag, 02. Dezember 2008 um 12:40 Uhr

Man nehme eine der wohl bekanntesten Wakeboard-Crews Deutschlands und eine Videokamera und schicke diese beiden "Zutaten" einmal quer durch Deutschland. Dazu dann noch das gesammelte Material der heimischen Sessions, viel viel Zeit des Cutmasters und siehe da, es kommt der Stoff den wir im Winter brauchen, heraus.

FUCK WHAT YOU HEARD! Nein. Die Crew aus Thulba ist nicht in das Porno-Business eingestiegen, auch wenn man das nach FUCK MACHINE, schon erwartet hatte! Der Titel des Videos ist lediglich der Titelsong, mit zugegebenermaßen einem wohl durchdachten Hintergrund, aber dazu mehr im Interview. Und nein: Die männlichen Zuschauer müssen sich keine Sorgen machen, dass Sebi Thums seinen Allerwertesten wieder in Bildschirmbreite in die Kamera hält. Diesmal ist es Daniel "Stelli" Stellwagen!

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Schon beim ersten Durchlauf merkt man, dass es sich hier um deutlich mehr handelt, als das übliche You-Tube Video und trotzdem bleibt der Download FOR FREE. Ein wirklich feiner Zug der Jungs. Sebastian Simm, seines Zeichens Haus-und-Hof-Cutter der Rope-Addicts und schon mit diversen Preisen geschmückt, hat sich nach einer langen Filmsaison die letzten Wochen vor seinem Rechner verkrochen, um sich, seine Crew und all die, die daran teilhaben wollen, glücklich zu machen. Raus gekommen sind 21 Minuten 17 Sekunden feinster "Augenschmaus". Dabei überzeugen nicht nur Leute wie Steffen "Vollgas" Vollert und Sebastian "Sebi" Thums, von denen eh alle wissen, dass sie ordentlich rocken, sondern auch die anderen Locals zeigen, dass in Thulba der See schon mal brennt, wenn alle auf dem Wasser sind. Einen einzelnen hervorzuheben würde den anderen nicht gerecht und daher die Aussage: Jeder einzelne Part ist absolut sehenswert!

Um einige Fragen zu klären, haben wir zwei beteiligte dieser Produktion mal kurz zur Seite genommen um unseren Lesern die Arbeit an solch einem Video etwas nahe zubringen. Als erstes Stand uns der Hauptverantwortliche, Sebastian Simm, Rede und Antwort:

Image Hej Simmi. Das warten hat sich gelohnt. Du hast wieder mal ein echtes Meisterstück abgeliefert. Gratuliere! Wie kamst Du auf den Titel "Fuck What You Heard" und was soll er uns sagen?

Vielen Dank. Hab mir auch recht viel Mühe gegeben und sehr viel Zeit investiert. Der Titel ist eine Redewendung, und soll auch so wie die Übersetzung dieser verstanden werden. "Scheiß drauf was ihr gehört habt"... Soll natürlich auf unsere Crew bzw. Filme bezogen sein. So in der Art „dieser Streifen ist besser als alles was bis jetzt von uns kam“. Naja, ich weiß, bisschen komisch. Aber was dümmeres ist mir nicht eingefallen.

Wer oder was inspiriert Dich bei Deinen Filmen? Oder machst Du einfach Dein eigenes Ding?

Natürlich alle Wakeboard-, und Snowboardfilme die es so gibt. Ich zieh mir eigentlich jeden Tag paar davon rein. Voll süchtig macht das. Man sieht und lernt dadurch natürlich viel übers filmen und schneiden.
Die Erfahrung zeigt aber meist, dass dann beim Selbstversuch nicht mehr viel davon im Kopf ist und man improvisieren muss. Deshalb schreib ich mir auch öfter mal was auf, wenn mir was in den Sinn kommt. (und diese Zettel befinden sich dann immer zu Hause oder liegen im Auto wenn wir filmen!) Und wieder muss improvisiert werden. Hmm, merken, nächster Filmtitel: „improvised“??

Du machst das ganze in Deiner Freizeit. Warum? Hast Du zuviel davon, oder was treibt Dich an? Ist der eigentliche Reiz das filmen, oder das schneiden am Ende der Saison?

Mich treibt eigentlich immer wieder das gleiche an. Und das ist die Unzufriedenheit. Nach jedem Video sieht man seine Fehler und Sachen die einen einfach an diesem Video stören. Wackelige Aufnahmen, schlechtes Wetter, nicht perfekt gestandene Tricks, und schon will man es besser machen. Ausserdem lernt man immer wieder dazu und möchte diese neuen Erkenntnisse auch umsetzen.

Aus wie vielen  Stunden Material entsteht so ein Video? Und willst Du uns verraten, wie lange Dich das ganze dann vor Deinen Rechner fesselt?!

Also wieviel Stunden es am Anfang waren kann ich jetzt nicht mehr sagen. Aber nachdem ich die Sachen schon sortiert und vorgeschnitten habe, waren es 980 einzelne Clips/Tricks, mit einer Gesamtlänge von ca. 2 Stunden. Und zwar 2 Stunden Trick auf Trick. Also: Anfahrt - Trick - Landung! Und das 2 Stunden lang.

Was mich zu deiner nächsten Frage bringt. Es fesselt einen wirklich Stunden und Tage lang. „Fesselt“ ist ein tolles Wort dafür. Weil es wirklich „fesselt“. Ist man erstmal im Song und in den Aufnahmen gefangen, bleibt man schon mal 5-8 Stunden am Stück vorm PC sitzen und kommt nicht weg. (Um dann am Ende 1 min fertig gemacht zu haben). Das blödeste ist das sortieren und archivieren der Aufnahmen. 90% sortieren, und 10% schneiden.

Image Ihr wart diesen Sommer ordentlich viel unterwegs. England, Kopenhagen, Hamburg, Magdeburg, Langenfeld, Nethen, Hamm, Blaichach und natürlich unzählige Sessions daheim in Thulba. Wo ist es am schönsten?

Natürlich in Thulba, was ich jetzt nicht nur sage weil es unser Homecable ist, sondern weil es für uns zum filmen einfach viel einfacher ist als woanders. Durch unsere Ufernähe und Inseln in der Mitte ist man immer gleich am Rand der Action. Ausserdem haben wir hier Leitern, Stangen, ein „Ruderboot“ und eine tolle Mannschaft am Cable, die uns das Filmen erleichtern.

Steffen meinte, dass es bisweilen schon stressig für Dich ist, die Wünsche der Fahrer umzusetzen. Ist das generell so, oder ist Steffen da ein besonderer Fall?

Naja, auf der einen Seite hat er Recht, auf der anderen ist er wirklich ein besonderer Fall. Wie oft muss ich zu Steffen sagen: „Ja, wär schon schön das so zu machen, aber für unsere kleine Amateur Filmerei ist das zu zeit- und kostenaufwendig“. Und Steffen dann immer ganz traurig mit hängendem Kopf: „Hmmm, ich weiß“. Es kommt einfach manchmal schon zu kleinen Diskussionen mit den Fahrern über die Auswahl der verwendeten Tricks. Der Fahrer möchte natürlich, weil der Trick sauber und hart war, diesen im Video dabei haben. Während ich manche Sachen nicht nehmen möchte weil die Aufnahme schlecht war.

Abschließend darfst Du uns noch verraten, ob Du die Kamera nun auch an den Nagel hängst, wie es uns Chris Grüner so schmerzlich vorgemacht hat, oder dürfen wir uns jetzt schon auf neues Material in der kommenden Saison freuen, oder noch besser: Gibt es vielleicht sogar noch im Winter was zu sehen?

Da es uns im Vergleich zu Chris Videoproduktionen eindeutig an Professionalität und Perfektion fehlt, und da unsere Videos bei weitem nicht so aufwendig und gut gemacht sind, stellt sich die Frage des Aufhörens eigentlich nicht. Schluss soll noch lange nicht sein, weil es im Moment einfach am meisten Spaß macht. Im Winter gibt es leider nichts mehr neues, da keine Aufnahmen mehr übrig sind von 2008. Nächstes Jahr geht es aber weiter. Wir haben Dank Vossi von Cable-Addicts auf HD umgestellt und haben schon jetzt Verschiedenes vor nächstes Jahr.

Danke Dir und immer schön am Ball bleiben. Sehr fein, was Du da immer ablieferst.

Zudem wurde auch noch kurz Steffen befragt, was er über den Film denkt. Schließlich kann "The Fan" ja durchaus auf eine ordentliche Karriere auch in Wakeboard-Movies zurückblicken, hat man Ihn erstmals doch schon vor Jahren in Bigtime bestaunen können.

Image Servus Steffen. Das neue Rope-Addicts Video ist ja wieder mal vom Allerfeinsten. Neben dem TOP Riding, das Ihr zeigt, ist natürlich vor allem Simm für das ganze verantwortlich. Was hast Du gedacht, als Du den Film das erste Mal gesehen hast?

Steffen Vollert: Als ich den Film dass erste Mal gesehen habe war er noch nicht ganz fertig. Also, eher noch voll im Rohzustand, ohne Effekte etc.! Zu dem Zeitpunkt fand ichs schon ziemlich geil. Nachdem Simm dann noch mehr Feinheiten eingefügt hat, haben wir uns mit Ihm zusammengesetzt und noch ein bisschen Gedanken dazu gemacht, alles aufgeschrieben und diskutiert. Mit dem Endprodukt bin ich sau zufrieden und echt stolz auf den Simm! Hoffentlich gefällt es auch den anderen.

Was ist Deine Lieblingsszene im Film?

Steffen Vollert: Ich hab keinen besonderen Lieblings-Part. Mir gefällt einfach das Gesamtwerk richtig gut. Von der Musik her ist hoffentlich auch für jeden was dabei. Und außerdem finde ich dass wir Thulba-Jungs uns echt gut ergänzen und jeder was persönliches zu dem Video beigetragen hat. thx

Ihr habt diesmal an vielen Spots gedreht. Welcher war Dir der Liebste?

Steffen Vollert: Jeder Spot hatte was für sich. Kann mich jetzt nicht entscheiden! ^^ Und DREHEN kann man eigentlich nicht sagen. Man muss sich das ganze so vorstellen: Du kommst an den See fährst mit allen ein bisschen. Dann stellt der Simm irgendwo ne Kamera hin. ^^ Oder versteckt sich irgendwo im Gebüsch und filmt halt ein bisschen ohne dass Du das eigentlich bemerkst. ^^ Aber tatsächlich sprechen wir uns auch manchmal ab! Das wir dann mal was filmen, wird dann doch eher spontan entschieden. Ich glaube nächstes Jahr werden wir das ganze etwas anders machen. Nur bei gutem Wetter, nur mit guter Kamera, usw.

Danke auch Dir, Steffen.

Jetzt wurde viel über das Video gelabert. Aber eigentlich soll sich jeder seinen eigenen Eindruck verschaffen. Deshalb nun hier der Link zum Download.



Schaut Euch das Video an und geniest, hoffentlich wie wir, wie es uns den Sommer nochmal kurzzeitig zurück auf den Bildschirm bringt. Wenn es Euch gefallen hat, oder Ihr einfach so einen Kommentar da lassen wollt, könnt Ihr das auch gerne im Gästebuch auf der Rope-Addicts-Homepage machen.

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Dann vielen Dank nach Thulba, dass Ihr uns die wakeboardarme Zeit versüßt. Es ist immer wieder fett, was da die Produktionsstätte verlässt. Somit ist wohl wieder mal jedem bewusst, dass die Rope-Addicts nicht nur die Contestszene beleben und auf jeder Party zu den letzten Gästen gehören, sondern auch noch exzellente Videos abliefern. Weiter so, Jungs!

 

Text & Fotos: Benjamin Wiedenhofer
 
 
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